Meisterwerkstatt für Orgelbau
Elmar Krawinkel & Sohn

Orgelneubau Neersen 2006

Ev.-luth. Paulusgemeinde

Orgel in der Paulus-Kirche - NeersenOrgel in der Paulus-Kirche - Neersen

 

Disposition der Orgel

I. Manual Hauptwerk C - g'''
Principal8'75% Zinn, Prospektregister
Hohlflöte8'Eichenholz, C - H gedeckt, ab c° konisch offen
Fernflöte8'C-H Transm. mit Hohlflöte, ab c° Eiche zylindrisch
Octave4'75% Zinn, Prospektregister
Spitzflöte4'40% Zinn
Quinte3'40% Zinn
Superoctave2'40% Zinn
Mixtur3f 1 1/3'40% Zinn
II. Manual Nebenwerk C - g'''
Gedact8'8% Zinn gehämmert
Salicional8'75% Zinn, C - Fs Spanischer Kropf
Rohrflöte4'8% Zinn, gehämmert
Cornett1-4fach 2'40% Zinn
Flageolett2'Vorabzug aus Cornett
Tremulant

Gedanken zur Konzeption des Orgelneubaus

Die neue Orgel basiert auf rein mechanisch gesteuerten Schleifladen.

Wichtig beim Entwurf war eine gute Raumverbundenheit im Hinblick auf die sichtbaren Werkteile und in klanglicher Hinsicht. Das Instrument ist also keine Kopie, eher ein Destillat aus dem Fundus der klassischen Orgel.

Das Orgelgehäuse aus massivem Eschenholz dient sowohl zum Schutz des Werkes gegen äußere Einflüsse als auch für eine gute Schallabstrahlung.

Die Spielanlage zwischen dem Manual- und Pedalwerk wurde im Pedalgehäuse integriert. Links und rechts der Manualklaviaturen sind die Registerzüge nach Werken geordnet untergebracht.

Das Pfeifenwerk besteht zum größten Teil aus einer Zinn-Blei-Legierung. Die Holzpfeifen wurden aus Obstholz, Eschenholz und Fichtenholz gefertigt.

Die Windladen vom Hauptwerk und Nebenwerk sowie vom Pedalwerk wurden in allen Teilen aus massivem Eichenholz gearbeitet.

Die Trakturen sind ebenfalls aus massivem Eichenholz gefertigt.

Die Windanlage wurde als zentrale Windversorgung mit einem großflächigen Doppelfaltenbalg ausgeführt.

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