Meisterwerkstatt für Orgelbau
Elmar Krawinkel & Sohn

Orgel-Transfer - Borghorst - Köln

St. Martin

Orgel in der St. Martin - Köln

Orgel in der St. Martin - Köln Orgel in der St. Martin - Köln

Transfer und Erweiterung der Fleiter-Orgel aus der Krankenhauskapelle Borghorst in die Kath. Kirche Groß St. Martin zu Köln

Die Geschichte der romanischen Kirche Groß St. Martin zu Köln, erbaut im 12. Jahrhundert, geht möglicherweise bis ins 5.-9- Jahrhundert zurĂŒck. Heute prĂ€sentiert sie sich in Ihrer Einzigartigkeit, eingebettet in ein historisches Ambiente aus dem 19. Jahrhundert, nachdem sie die StĂŒrme der Jahrhunderte ĂŒberstanden hat. Erweiterungen, Zerstörungen, Wiederaufbau, Umfunktionierung, Innenausstattung bis zuletzt die einmalige und prĂ€gende, 40 Jahre dauernde Renovierung der Kirche unter Leitung des renommierten Architekten Prof. SchĂŒrmann, lassen die Kirche heute in einem gewachsenen Zustand erscheinen, als einzige romanische Kirche in Köln mit Erhalt der Innenbemalungen des 19. Jahrhunderts. Sie vereint unterschiedlichste stilistische Elemente, die ohne BrĂŒche harmonisch ineinander ĂŒbergehen.

Wesentlicher Bestandteil in der Geschichte der Kirche ist die enge Bindung an das geistliche Leben christlicher, v.a. benediktinischer Glaubensgemeinschaften. Nach gelungener Renovierung am 19. April 2009 wurde Groß St. Martin erneut Klosterkirche und „Stadt“ fĂŒr eine benediktinische Ordensgemeinschaft.

Im Zentrum des klösterlichen Lebens der Monastischen Gemeinschaft von Jerusalem steht die Musik. Von der Laudes am Morgen bis zur Vesper am Abend und zu den Gottesdiensten fĂŒllt der Gesang der Nonnen und Mönche sowie der Gemeindemitglieder die historischen GemĂ€uer mit neuem Leben.

Der Tradition sowohl der Kirche Groß St. Martin als v.a. auch der Monastischen Gemeinschaft von Jerusalem verbunden, ist ein adĂ€quates Instrument unabkömmlich und dem Wunsch der Mitglieder der Monastischen Gemeinschaft von Jerusalem entsprechend, welche die Kirche als Herz der Stadt bewohnen und beleben. Die jetzige Disposition erfĂŒllt genau die erforderlichen AnsprĂŒche zu liturgischen Zwecken. Das qualitativ hochwertige und unverfĂ€lschte Material des Klangkörpers ließ eine umfangreiche klangliche Neugestaltung zu, welche dem Raum und dem Bedarf optimal angepasst werden konnte. Mit einem tragfĂ€higen Principal- 8‘-Register sowie mehreren zarten aber ausdruckstarken Registern im Brustwerk sowie dem grundsĂ€tzlichen Aufbau als dreimanualiges Instrument (davon ein Koppelmanual) ist die Orgel hervorragend zur UnterstĂŒtzung des Gesanges von Liturgie und Gemeinde geeignet. Gleichzeitig sind differenzierte und feinstimmige Registrierungen fĂŒr das Ensemblespiel möglich.
In seinem Äußeren mit einem ansprechend schlanken wie zierlichen, zeitlos und bescheiden erscheinenden Prospekt wirkt das Instrument erfrischend leicht und fĂŒgt sich in die stilistischen Gegebenheiten des Raumes problemlos und unauffĂ€llig ein. Im Holz solide, in der Farbgebung der vorhandenen Bestuhlung Ă€hnelnd, wie ein stilverbindendes „MöbelstĂŒck“ ohne prĂ€genden Charakter, rein funktional, von schlichter, schlanker Ästhetik, verschwindend zwischen den SĂ€ulen ohne Diesem zu nah zu kommen.

Disposition der Orgel:

Schwellwerk III Man.
1. Bourdon 8'
2. Flûte 8'
3. Salicional 8'
4. Voix céleste 8'
5. Flûte traversiÚre 4'
6. Nazard 2 2/3'
7. Doublette 2'
8. Tierce 1 3/5'
9. Hautbois 8'
10. Dulciana 8'
Hauptwerk II Man.
11. Principal 8'
12. Salicional 8'
13. Metallgedact 8'
14. Octave 4'
15. Rohrflöte 4'
16. Octave 2'
17. Mixtur III1 1/3'
18. Trompete 8'
19. Hautbois 8'
Tremulant
Pedalwerk
20. Subbaß 16'
21. Violon 8'
22. Gedactbaß 8'
23. Salicional 8'
24. Gedactflöte 4'
25. Violine 4'
26. Trompete 8'
27. Trompete 4'
Koppeln
Sub. III
Sub.III - I
III - Ped
II - Ped
Zimbelstern
Front Schweller
Echo Schweller

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